nachhaltig leben -top tipps für den alltag

Nachhaltig leben – Top Tipps für den Alltag

Wir alle erleben es hautnah – der Klimawandel ist nicht zu leugnen: ausgetrocknete Seen wie der Zicksee, Wassermangel wie am Neusiedler See, Gardasee oder dem Po, viel zu warme Meere, Meerverschmutzung durch Plastik, Trockenheit in weiten Teilen von Europa, vom Borkenkäfer schwer geschädigte Wälder, schmelzende Gletscher, Hitzetage und Tropennächte.

Unser Lebensstil – und damit meine ich den der industriellen Länder und auch unserer Generation – war nicht von Nachhaltigkeit geprägt. Wir können aber JETZT einen aktiven Beitrag zu Klima- und Umweltschutz leisten und das bedeutet keineswegs, dass wie auf alles verzichten müssen. Es ist weder teuer noch aufwändig, nachhaltige Alternativen für den Alltag zu finden und damit bewusster und sparsamer mit unseren Ressourcen umzugehen.

Es kann eine Herausforderung sein, alte Gewohnheiten zu ändern, aber es ist nie zu spät, nachhaltige Verhaltensweisen in unser Leben einzubauen. Wir alle können jeden Tag in vielen Lebensbereichen kleine und einfache Schritte in die richtige Richtung machen. Ganz nebenbei schonen wir unser Geldbörserl und profitieren so selbst von einem möglichst umweltfreundlichen und nachhaltigen Lebensstil.

Dieser Beitrag behandelt ein Thema, das nicht nur uns selbst, sondern vor allen unseren Kindern und Enkelkindern eine lebenswerte Umwelt erhalten soll: Nachhaltig leben – Top Tipps für den Alltag. Vielleicht findest du auch noch einige Anregungen, die du persönlich umsetzen kannst und willst.
Ich habe klassische Alltagsbereiche in einzelne Punkte unterteilt, die uns alle betreffen und ein großes Potential an Ideen für mehr Nachhaltigkeit beinhalten.
Los geht’s.

INHALTSVERZEICHNIS

regional einkaufen

Ernährung

Regional und saisonal einkaufen

weite Transportwege verursachen einen großen ökologischen Fußabdruck. Mango und Zitronen aus Peru müssen nicht sein – achte auf der Verpackung darauf, dass exotisches Obst und Gemüse zumindest aus Europa kommt: beide Früchte gibt es auch in Spanien und Italien. Noch besser, du nimmst Regionales wie Erdbeeren, Äpfel, Tomaten, Spargel usw. Auf vielen Bauernmärkten kannst du Lebensmittel ohne Plastikverpackung erstehen, in vielen Städten gibt es bereits sogenannte „Bio-Kistln“, die frische Ware zustellen. Das regionale Gemüse und Obst schmeckt viel besser, wir unterstützen heimische Bauern und schützen das Klima.

Bei der Umweltberatung findest du eine Große Anzahl an Anbietern, Und hier kannst du dir einen Saisonkalender für jedes Monat downloaden.

Selber kochen

So kannst du umstrittene Zutaten (wie zB Palmöl) vermeiden, sparst Energie, Treibhausgase und Verpackungsmüll.
Jetzt im Frühling gibt es übrigens auch Einiges in der freien Natur, das du essen kannst und herrlich schmeckt: Bärlauch (Pesto), Löwenzahn (Salat, Sirup), Brennessel (Spinat), Fetthenne (Salat). Bald kommen Walderdbeeeren, Waldhimbeeren, Hollerblüten. Mit einfachen Mitteln kannst du daraus Marmeladen, Säfte, Essig, Honig und vieles mehr zaubern. Macht Spaß, ist gesund und nachhaltig.

„Omas for future“ zeigen in ihrem Kochbuch nachhaltige und regionale Rezepte aus Oma’s Küche.

Leitungswasser trinken

In Österreich haben wir Wasser von hoher Qualität, es ist frisch und kalt, praktisch kostenlos und immer verfügbar. Statt Flaschen oder Kisten schleppen einfach den Wasserhahn aufdrehen. Für mehr Geschmack kannst du mit z.B. selbstgemachten Hollersirup, einem Schuss Zitrone oder naturtrüben Apfelsaft sorgen.

Magst du es pricklend? Dann wäre vielleicht ein Wassersprudler etwas für dich, er versetzt Leitungswasser mit Kohlensäure.

1l Orangensaft mit 100 % Fruchtsaftgehalt verursacht ca. 3x so viele Treibhausgase wie ein heimischer Apfelsaft. Stammen die Äpfel von regionalen Streuobstwiesen, leistet man einen zusätzlichen Beitrag zum Erhalt alter Sorten und der Artenvielfalt. Wer auf Orangensaft nicht verzichten mag, sollte zumindest auf fairtrade achten.

Nachhaltig leben - Fleischkonsum reduzieren

1/3 unseres ökologischen Fußabdrucks verursacht unsere Ernährung, davon wiederum 80% der Fleischkonsum. Massentierhaltung, Flächennutzung, Wasserverbrauch, CO2 Belastung – Punkte, die sich wenig mit Nachhaltigkeit vereinbaren lassen.

Einen radikalen Verzicht wird niemand verlangen, hin und wieder ein schönes Steak oder einen Rinderbraten lassen wir uns schmecken. Aber das muss nicht 3mal die Woche sein.
Es gibt so viele wunderbare Rezepte mit Gemüse und herrlichen Kräutern: zurzeit mein absoluter Favorit unter den Kochbüchern ist Ottolenghi.

Der pro Kopf Konsum von Fleisch liegt in Österreich und Deutschland bei rund 60 kg pro Nase – und damit im weltweiten Spitzenfeld. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt wöchentlich höchstens 300 bis 600 Gramm Fleisch.

Verschwendung vermeiden

Plane deinen Einkauf – mit einer Liste bist du weniger verführt, noch dies und das in den Einkaufskorb zu legen. Kauf zwei, zahl eins: scheint anfangs ein Schnäppchen, aber wenn du viel wegwirfst, hast du nichts gespart. Wenn du übrige Lebensmittel im Kühlschrank hast und keine Idee, sie zu verkochen, kannst du im Internet fündig werden.

Auf foodsharing kannst du deine Lebensmittel vor dem Verfall an soziale Einrichtungen oder andere Personen abgeben – allein in Wien gibt es 26 Fairteiler.
Diese Initiative gibt es natürlich auch in Deutschland und der Schweiz: https://foodsharing.de

Das MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) von Lebensmitteln ist kein Ablaufdatum, wie schon der Name sagt! Joghurt, Topfen, Butter und vieles mehr ist deutlich länger genießbar als das MHD angibt. Verlasse dich auf deine Sinne: wenn es gut riecht, ausschaut und auf Probe gut schmeckt, kannst du es verwenden.

lebensmittelverschwendung

Haushalt

Kleinigkeiten, die in Summe große Wirkung haben – manche dieser Tipps werden dir selbstverständlich erscheinen.

▶︎ Wasserkocher verwenden: verbraucht viel weniger Energie. Erst beim großem Kochtopf macht das Kochen am Herd Sinn – dann bitte mit Kochdeckel. Nur soviel Wasser wie nötig erhitzen.
▶︎ Restwärme nutzen von Herd und Ofen: z.B. bei 5 Minuten Eiern etwas früher abschalten, Gerichte im abgeschalteten Ofen warmhalten
▶︎ Gerichte abkühlen, bevor sie in den Kühlschrank kommen: dann braucht der Kühlschrank viel weniger Energie, um seine Temperatur zu halten.
▶︎ Tiefkühltruhe regelmäßig abtauen
▶︎ Energieeffiziente Geräte nutzen: Ob Staubsauger, Kühlschrank oder Waschmaschine, alte Haushaltsgeräte haben oft einen hohen Stromverbrauch. Mit effizienten Haushaltsgeräten und bewusster Nutzung kannst du dir etwa 30 Prozent der Stromkosten sparen.

Abfallreduzierung: deine Abfallmenge kannst du reduzieren, in dem du einen Kompost anlegst oder deinen organischen Abfall genau wie recycelbare Materialien (Papier, Glas Metall, Plastik) trennst und entsorgst. Vermeide Einwegprodukte und benutze lieber wiederverwendbare Produkte wie Stofftaschen und -servietten.

abfalltrennung
komposthaufen

Kosmetik, Wasch- und Putzmittel

15 verschiedene Wasch- und Putzmittel war gestern. In einem nachhaltigen Haushalt brauchst du das nicht. Statt chemischer Helfer, die sowohl gesundheitsschädliche als auch umweltbelastende Inhaltsstoffe wie z.B. Mikroplastik enthalten, verwende natürliche, umweltverträgliche Alternativen. Auch die meisten Kosmetikartikel enthalten Mikroplastik – sie gelangen über das Abwasser ins Grundwasser und ins Meer.

Welche Inhaltsstoffe bei Kosmetik du vermeiden solltest, kannst du in unserem BLOG dazu nachlesen.

Ich verwende seit kurzem ein festes Shampoo eines kleinen regionalen Unternehmens, das tut meinem Haar super gut und gibt mir ein gutes Gefühl.
Natron ist mein Wundermittel – hier findest du jede Menge Tipps, wofür es einsetzbar ist.

Es ist einfach eine Frage der Bewusstmachung und einmal Aufwand für die Umstellung. Danach sparst du Geld, Platz, tust Gutes für unsere Erde und dein Geldtascherl.

Es reichen tatsächlich 3 Dinge: Essigreiniger, Scheuermilch, Spülmittel. Zitronensaft, Essig und Natron sind hier ebenso wirksam wie nachhaltig und sparsam.

nachhaltige putzmittel

Waschen

Produkte mit dem Blauen Engel oder EU-Ecolabel stehen für schonende Waschmittel. Im Internet findest du viele Tipps auch für selbst hergestellte Waschmittel: Waschnüsse aus Indien, Kastanien, Waschen mit Efeu, Waschen mit Natron, Seifenflocken und Soda: 

▶︎ Deine Kleidung riecht schlecht nach dem Besuch des Restaurantbesuchs? Erst lüften, dann waschen wenn nötig.

▶︎ Waschen, wenn die Trommel gut gefüllt ist

▶︎ Niedrige Temperatur oder Eco-Waschgang wählen, wenn möglich

▶︎ Deine Waschmaschine funktioniert nicht? Gib ihre eine zweite Chance. In Österreich kannst du den Reparaturbonus nutzen! Ist eine Neuanschaffung nötig, achte auf Geräte mit hoher Energieeffizienz.

Der Reparaturbonus ist eine Förderaktion des Klimaschutzministeriums für die Reparatur von elektrischen und elektronischen Geräten und richtet sich an Privatpersonen. Dafür stehen bis 2026 Mittel in Höhe von 130 Millionen Euro zur Verfügung. Informationsblatt downloaden

Nachhaltig leben – Top Tipps für Wohnen und Garten

Nachhaltiges Wohnen ist ein wichtiger Bereich, in dem du als BestAger eine Menge tun kannst, um die Umwelt zu schützen und gleichzeitig Geld zu sparen.

Energieeffizienz

▶︎ Achte darauf, dass dein Haus gut isoliert ist, um Energieverluste zu minimieren.

▶︎ Lüften ist sehr wichtig für das Raumklima: öffne die Fenster weit für 5 Minuten im Winter, im Sommer gerne länger, anstatt sie lange zu kippen (Stoßlüften) – mindestens 3-4 mal pro Tag.

▶︎ Verwende energieeffiziente Geräte und Beleuchtung, um den Energieverbrauch zu reduzieren.

▶︎ Wusstest du, dass Laptops im Vergleich zu Stand-PCs weniger Strom verbrauchen?

▶︎ Ökostrom verbessert deinen Footprint deutlich – Angebote findest du im Netz

▶︎ Stand-By-Betrieb vermeiden: Mit Verteilersteckdosen, die über einen eingebauten Ausschalter verfügen, verhinderst du mit einem Klick, dass mehrere Geräte unnötig Strom fressen. Dieser Handgriff spart dir pro Jahr, wie eingangs erwähnt, rund 5 % der gesamten Stromkosten – oder gut und gern 50 bis 60 Euro. Mehr Energiespartipps  findest du in unserem BLOG.

Hast du schon mal an „Smart Home“ gedacht? Das ist keineswegs Zukunftsmusik. Intelligente Vernetzung von Heizung, Haushaltsgeräten, PC’s sparen Strom und Wärme. Offene Fenster und gleichzeitiges Heizen beim Fenster hinaus gibt es dabei nicht mehr, weil das Thermostat mitdenkt.

Wasser sparen

Du kannst deinen Wasserverbrauch reduzieren, indem du wasserarme Toiletten und Duschköpfe installierst, mehr duschst statt badest, den Wasserhahn beim Zähneputzen und Händewaschen zudrehst, die Wassertemperatur reduzierst. Das tut nicht nur Umwelt und Geldbörse, sondern auch deiner Haut gut. Willst du mehr zur richtigen Pflege reifer Haut lesen? Dann wird dich unser Blog dazu interessieren.

Nachhaltige Materialien

Verwende umweltfreundliche Materialien, wie z.B. Holz (Kochlöffel, Schneidebrett), recycelte Materialien (recyceltes WC-Papier, wer braucht beduftetes Klopapier mit Blümchenmuster?) Vermeide Produkte mit schädlichen Chemikalien, die die Luftqualität im Raum beeinträchtigen können. Beim Ausmalen verwende Farben und Beschichtungen auf Wasserbasis, um den Schadstoffgehalt zu minimieren.

Second Hand Möbel

sind voll im Trend – je länger sie halten und je mehr gebrauchte Möbelstücke gekauft werden, desto mehr Ressourcen können eingespart werden. Wir haben unsere kleine Ferienwohnung in meiner Heimatstadt Lienz bis auf wenige Kleinigkeiten mit gebrauchten Möbelstücken in hoher Qualität zu unglaublichen Preisen eingerichtet. Willhaben ist da eine unerschöpfliche Quelle – oder Geschäfte, die gebrauchte Möbel reparieren und verkaufen.

Nachhaltiger Garten

Du kannst deine organischen Abfälle in einem Komposthaufen verwerten, um Dünger zu produzieren und deine Abfallmenge zu reduzieren. Vermeide Pestizide und verwende stattdessen natürliche Schädlingsbekämpfungsmittel und Dünger (zB Brennesselsud). Sammle Regenwasser für die Gartenbewässerung.

Wir BestAger haben bei aller Aktivität ja doch mehr Zeit als im Beruf stehende: vielleicht magst du ein paar Früchte oder Gemüsesorten selber anbauen? Richte dir ein Beet oder Hochbeet ein für deine eigenen Erdbeeren, Gurken, Basilikum oder was immer du gerne isst – ist nicht nur unglaublich nachhaltig, schmeckt auch viel, viel besser als jedes gekaufte Obst und Gemüse

Gemüse selber anbauen

Mobilität

Fliegen ist der Klimakiller - Adria statt Argentinien

Mein Mann und ich sind nicht so vorbildlich wie ein befreundetes Ehepaar (sie fliegen gar nicht mehr, fahren nur mit dem Zug in Urlaub, besitzen ein Elektroauto, ihr Haus ist praktisch autark), aber wir bemühen uns sehr und haben Vieles bewusst reduziert, ohne dass uns etwas abgeht. Wir verzichten auf Fernreisen und fliegen 1 bis höchstens 2 mal pro Jahr und zahlen zumindest den CO2 Aufschlag – wir fahren in der Stadt immer öffentlich und freiwillig Tempo 100, aber das ist ein anderes Thema. Wenn du mehr dazu wissen willst, lies in unserem Blog „Tempo 100 – was bringt’s“.

Flugreisen sind extrem billig, weil Kerosin nicht besteuert ist, im Gegensatz zur Energie für Bahn und Auto. Warum das in Zeiten von zunehmenden Klimakatastrophen nicht schon längst ausgeglichen ist, verstehe ein anderer. Fliegen ist bei weitem das umweltschädlichste Fortbewegungsmittel (an zweiter Stelle stehen Kreuzfahrten) und katapultiert deinen ökologischen Fußabdruck in schwindelerregende Höhen.

Wir BestAger verreisen ja zumeist nicht aus beruflichen, sondern aus Urlaubsgründen – da darf es doch auch etwas länger dauern zugunsten der Umwelt und der nachfolgenden Generationen. Überlege, ob du deine Flüge reduzieren kannst – eine Radtour oder ein Urlaub im Inland oder Europa ist auch schön.

CO2 Emissionen Flug

Auto, Zug, Öffis, Rad

In den Städten sind die öffentlichen Verkehrsmittel bestens ausgebaut: in Wien fahre ich praktisch nie mit dem Auto – und bin umweltschonend, sparsam und schneller unterwegs, kein Stau kann mich mehr nerven.

Wenn irgendwie möglich nehmen wir für längere Strecken den Zug; ich kann arbeiten, lesen, bei Bedarf essen und trinken, komme entspannt ans Ziel – ohne Stress, ohne Stau; mit der Vorteilscard ist das Ticket günstig, mit 65 wird’s nochmal billiger.

Tempo 100 auf der Autobahn, 80 auf Landstraßen ist nach einer kurzen Eingewöhnung ebenfalls ein großes Plus: ökologischer, entspannter, ohne großen Zeitverlust und du sparst richtig gut Treibstoff. Vor kurzem mussten wir nach Berlin und kamen mit Tempo 100 und einem 70 l Tank sage und schreibe mit einer Tankfüllung von Wien nach Berlin und zurück – das waren rund 1440 km!

Falls du dir ein neues Auto zulegen willst, achte auf umweltfreundliche Modelle, E-Autos sind zurzeit Mittel der Wahl, werden gefördert, sind allerdings immer noch recht teuer. Eine Überlegung Wert sind auch Carsharing Modelle.

Am meisten tust du für deine Gesundheit, wenn du dich aufs Rad schwingst: die Radsaison hat eben begonnen. Falls du Tipps zu Pflege, Service, Zubehör oder Diebstahlschutz brauchst, lies in unserem BLOG.
E-Bikes sind der Verkaufsschlager. Aber sind sie eigentlich nachhaltig? Im Gegensatz zum Auto fällt die Ökobilanz eindeutig positiv aus, gegenüber dem Fahrrad durch den Herstellungsprozesses inklusive dem Akku leicht negativ. Wie du auch mit dem E-Bike möglichst umweltschonend unterwegs bist, erklärt dir zerowaste.

tempo 100
radfahren BestAger

Weniger konsumieren

▶︎ Geht es dir auch manchmal so, dass du dich nach einem Einkaufsbummel fragst, ob die 10. Bluse wirklich nötig war? Wer nachhaltig leben möchte, sollte sein Kaufverhalten gelegentlich überdenken 

▶︎ Muss es unbedingt was Neues sein? Vielleicht tut es auch Second Hand oder der Reparaturservice: spart Müllberge, Plastik, Energie, Geld

▶︎ Lieber etwas teurer, dafür Qualität und langlebige Produkte kaufen

▶︎ Kleidung aus natürlichen oder recycelten Materialien wie Bio-Baumwolle oder Leinen, vermeide Fast Fashion

▶︎ Biokosmetik beinhaltet keine Umwelt- und Gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffe – achte auf hochwertige Produkte und lass dich nicht durch Greenwashing täuschen

▶︎ Manche Produkte braucht man nur sehr selten – da ist Leihen eine Alternative: ökologisch, ökonomisch und Platzsparend

▶︎ E-Book statt Buch: das war mir als Bücherwurm nicht bewusst und werde ich mir zu Herzen nehmen: ein 400 Seiten dickes Buch mit einer Auflage von 5.000 Exemplaren hat 96 Bäume auf dem Gewissen. Ich lese zwar zum größten Teil Bücher vom Flohmarkt, aber eben nicht nur. Für mich als Vielleserin ist also eine E-Book Reader ein Muss und trotz Stromverbrauch ökologischer und auf Reisen auch deutlich praktischer.

Fazit und CO2 Fußabdruck bestimmen

Nachhaltig leben ist nicht nur ein Schlagwort.
Jeder von uns sollte verantwortungsvoll und ressourcenschonend einen Beitrag zur Erhaltung eines lebenswerten Planeten leisten: wir haben nur den einen.

Viele kleine Schritte im alltäglichen Leben machen in Summe große Veränderungen, die uns selbst, unseren Kindern und Enkelkindern zugute kommen. Nicht nur in Sachen Umwelt, sondern auch in Gesundheit und im Portemonnaie.

Wir alle können und müssen auf unseren ökologischen Fußabdruck achten.
Mit dem online footprint-Rechner kannst du deinen ökologischen und CO2-Fußabdruck berechnen und lernen, die Natur zu entlasten. Die Fragen orientieren sich an den vier Bereichen Ernährung, Wohnen, Mobilität und Konsum.

Die Frage: was bringt’s wenn ich mich ändere, andere aber nicht, hört man immer wieder. Wer Energieverbrauch und Konsum verringert, ein nachhaltiges Leben führt, ist Vorreiter, es führt ein Leben mit mehr Selbstbestimmtheit.

Das Wichtigste ist, sich zu informieren, über den eigenen Lebensstil nachzudenken – und: einfach anfangen! Bei sich selbst, Unternehmen unterstützen, die nachhaltig agieren und von der Politik konkrete Maßnahmen einfordern.

Mehr zum Thema Nachhaltigkeit?

▶︎ Gebraucht statt Neu – nur ein Trend?

▶︎ Nachhaltig leben – Toptipps für den Alltag

▶︎ Tempo 100, was bringt’s

▶︎ Energiesparen im Haushalt

▶︎ Inhaltsstoffe in Kosmetik vermeiden

selber kochen

Quellen

Für Vollständigkeit, Richtigkeit und die Verletzung von Urheberrechten übernehmen wir keine Haftung.

https://www.greenpeace.de/engagieren/nachhaltiger-leben

https://www.umwelt-bildung.at/nachhaltiger-lebensstil-im-unterricht#:~:text=Man%20lebt%20nachhaltig%2C%20wenn%20man,Arbeitsbedingungen%20von%20Gütern%20oder%20Dienstleitungen

https://www.zerowasteaustria.at/sind-e-bikes-umweltschaedlich.html

https://www.oesterreich.gv.at/themen/bauen_wohnen_und_umwelt/energie_sparen/2/Seite.2430110.html#:~:text=Geräte%20der%20Klasse%20A%20(grün,rot)%20verbrauchen%20die%20meiste%20Energie.&text=Das%20neue%20Label%20umfasst%20die,%2B%2B%2B%20werden%20nicht%20mehr%20verwendet

https://www.klimaaktiv.at/haushalte/mobilitaet/nachhaltigreisen.html

https://www.bmk.gv.at/themen/klima_umwelt/klimaschutz/aktives-handeln/tipps/nachh_reisen.htm

https://www.reparaturbonus.at

https://foodsharing.de

https://www.mein-fussabdruck.at

https://www.cbs.de/blog/nachhaltig-leben-tips-alltag/#:~:text=Nachhaltig%20bedeutet%20aber%20nicht%20nur,und%20soziale%20Verantwortung%20zu%20übernehmen.

https://utopia.de/sponsored-content/nachhaltig-wohnen-dein-weg-zu-einem-nachhaltigen-zuhause/

https://www.umweltberatung.at/adressen-biokistl

https://fridaysforfuture.at/blog/foodsharing-nachhaltig-gratis-lebensmittel-einkaufen-507244

https://sustainability-success.com/de/vier-saulen-der-nachhaltigkeit/#:~:text=Die%20vier%20Säulen%20der%20Nachhaltigkeit%20sind%20Mensch%2C%20Soziales%2C%20Wirtschaft%20und,vier%20Säulen%20der%20Nachhaltigkeit%20bezeichnet.

https://www.careelite.de/nachhaltig-leben-tipps-alltag/

https://www.nachhaltigleben.ch/wohnen/nachhaltig-leben-tipps-fuer-den-alltag-4497

Mag. Ulrike Ischler
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Länger leben – aber bitte gesund

Kurier, 9. März 2024, Brigitte Biedermann: Wie lange man lebt, hängt zu etwa einem Viertel von den Erbanlagen ab, der Rest vom eigenen Lebensstil und von Umwelteinflüssen – man kann also viel selbst dazu beitragen, gesund zu altern. Mit diesem Thema beschäftigt sich die „Longevity Medizin“: dabei geht es um Entgiftung, Blutreinigung und – Bewegung. https://bit.ly/4a5lR0I

Mag. Ulrike Ischler
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