Dr. Caroline Kunz Integrative Medizin

Dr. Caroline Kunz

Ich bin heute zu Gast bei Dr. Caroline Kunz in ihrer wunderschönen Praxis im 19. Bezirk in Wien. Caroline ist Allgemeinmedizinerin, Psychotherapeutin und Präsidentin der Gesellschaft für funktionelle Myodiagnostik – dazu später genaueres.

Unsere BestAger Interviews stellen Menschen um die 60 Plus vor – sie berichten über ihren Lebensweg und ihre Pläne für die nächsten 20-30 Jahre. Hier lernen wir aktive BestAger kennen, möchten andere Menschen unserer Generation zu weiterer Tätigkeit motivieren und letztlich das überholte Bild der Babyboomer der Realität anzupassen.

Wie immer zu Beginn unsere Transparenzregel: Caroline und ich kennen uns aus unserer gemeinsamen Heimat Osttirol, sind in dasselbe Gymnasium gegangen. Wir hatten eigentlich jahrzehntelang keinen Kontakt, sehen uns in letzter Zeit immer wieder zufällig in unserem Wohnbezirk.

Lieber Caroline, danke, dass du dir für mich und uns BestAger Zeit nimmst. Bitte stelle dich doch selbst kurz vor, deinen Werdegang.
Warum bist du Ärztin geworden, was hat dich zur Fachrichtung Psychiatrie hingezogen.

Warum bin ich Ärztin geworden? Das hat wahrscheinlich auch mit einer frühen Kindheitserfahrung zu tun.

Meine ersten eineinhalb Lebensjahre habe ich häufig im Lienzer Krankenhaus verbracht, weil ich als Säugling eine Nabelbruchoperation hatte. Daraus entwickelte sich ein komplizierter Heilungsverlauf, angeblich wegen Unverträglichkeit des Nahtmaterials. Es gab immer wieder septische Fieberschübe, die Wunde heilte nicht, deshalb waren wiederholte Eingriffe nötig, bis ich 18 Monate alt war. Aufgrund dieser Erfahrungen hatte ich fast heimatliche Gefühle, wenn ich später ins Lienzer Krankenhaus kam.

Caroline Kunz Allgemeinmedizinerin, Psychotherapeutin, Psychiater
Wie so oft, war also ein persönliches Erlebnis, in deinem Fall eine frühkindliche Erfahrung als Patientin, ausschlaggebend.

Ja, vielleicht zusätzlich auch eine Prägung.

Als ich Jahre später noch eine Narbenkorrektur meiner großen Bauchnarbe benötigte, dachte ich, mir, “eines Tages stehe ich auf der anderen Seite des Bettes“. Und so war mein Entschluss Ärztin zu werden, gefasst.

Ich habe in Innsbruck Medizin studiert. In unserer, Baby-Boomer-, Generation gab es zuviele MedizinerInnen, deshalb wenige bis keine Stellen, zum Teil jahrelange Wartezeiten auf einen Ausbildungsplatz.

Ich wollte nach dem Studium nicht unentgeltlich an der Klinik arbeiten und hoffen, dass ich in zwei, drei Jahren vielleicht doch eine Ausbildungsstelle bekommen würde. Ich machte mich auf den Weg in die Schweiz und nach Vorarlberg, wo es Ausbildungsplätze für Psychiatrie gab.

Ich entschied mich für Vorarlberg und lernte im Landesnervenkrankenhaus Valduna und im Suchtkrankenhaus Maria Ebene knapp drei Jahre das psychiatrische Fach kennen. Die Wahl des Faches war mehr der Situation geschuldet, als meinem primären Ziel-mein Wunschfach war damals die Gynäkologie.

So schön die beiden Länder Tirol und Vorarlberg sind, zog es mich doch nach Wien. Die Hauptstadt hatte großen Reiz und ich beschloss, mich regelmäßig in Wien für eine Stelle zu bewerben.
Eines Tages, ganz unvermutet, kam der Anruf, ich könnte Anfang Juni in Wien in der Kranken Anstalt Rudolfsstiftung mit der Turnusausbildung beginnen.

In welchem Jahr stehen wir im Augenblick?

Das war 1989.
Ich ging kurz entschlossen zum Primar der Akut psychiatrischen Abteilung und teilte ihm mit, dass ich nach Wien gehen würde. Er, selbst gebürtiger Wiener, reagierte mit den Worten: „ich lasse sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge ziehen. Es tut mir leid, dass sie uns verlassen, aber Wien ist natürlich eine super Stadt zum Leben und ich vermisse sie sehr.“

Tatsächlich ist Wien für mich bis heute der Mittelpunkt meines Lebens. Ich bin auch gerne in Osttirol, im Sommer und Winter auf Urlaub. Auf der Rückreise von Osttirol, wenn ich von der buckligen Welt Richtung Wiener Neustadt fahre, denke ich mir oft, herrlich, jetzt komme ich nach Hause.

1992 war ich mit der Ausbildung fertig und nach ca. 7 Jahren im Krankenhaus, kamen weitere Angebote wie die einer gynäkologischen Ausbildung zu spät. Ich war damals 32 Jahre jung – frisch verheiratet und wollte Kinder – es kam also die Zeit für Veränderung.

Ich eröffnete meine Privatordination und beschäftigte mich bevorzugt mit Krankheitsbildern aus der Psychosomatik. Menschen, die an Erschöpfungszuständen, chronischen Schmerzen, Angst, Depression, Zwang, oder funktionellen Störungen leiden, kommen zu mir.

Mich haben immer die komplexen Störungsbilder interessiert, das Suchen nach den Ursachen von Leid und das Finden von Lösungen. Viele Menschen kommen mit dicken Ordnern voller Befunde und wissen immer noch nicht, was sie haben und was sie tun können, um gesund zu werden. Es gibt eine Nische zwischen Schulmedizin und Psychotherapie, wir nennen sie heute funktionelle Medizin. Ich meine damit all jene Beschwerden, die medizinisch nicht eindeutig zuordenbar sind. In der funktionellen Medizin finden wir häufig Ursachen von Leidenszuständen und können Betroffenen helfen.

Praxis Dr. Kunz

"Es ist nicht alles psychisch, was in der Psychoschiene landet und es ist auch nicht alles körperlich, was körperlich behandelt wird.
Der Missing Link ist eigentlich die funktionelle Medizin."

Jetzt kommen wir zu einem deiner Spezialgebiete, die mich und bestimmt auch unsere BestAger Community besonders interessiert: die funktionelle oder integrative Medizin, die funktionelle Myodiagnostik. Bitte erkläre uns Laien, was sich dahinter verbirgt.

Die integrative Medizin ist die Verbindung von universitärer Medizin, Psychotherapie und Komplementärmedizin.

Dieser Zugang ermöglicht das Erkennen von Störungen und Schmerzzuständen, die auch ohne messbare Befunde auftreten können. Wir nehmen den Patienten in seiner Einzigartigkeit wahr und berücksichtigen den Körper, die Seele, das Umfeld, die Ernährung und die Bewegung.

Aus eigener Erfahrung kann ich da mitreden: ich hatte eine fünfjährige Ärzte-Rallye von einem Spezialisten zum anderen hinter mir.
Ist es nicht so, dass du mit dieser funktionellen Diagnostik eben mehr das große Ganze siehst, nicht nur ein begrenztes Fachgebiet und eigentlich das Kunstwerk Mensch als zusammenhängendes System vernachlässigt wird?

Naja, es ist genau das. Tiefenpsychologisch betrachtet ist ein Grundgesetz in jeder Disziplin: je mehr Spezialisierung auf einer Seite, umso wichtiger ist eine ganzheitliche Sicht auf der anderen Seite. Das gilt auch in der Medizin.

Wir hören seit Jahren: die Allgemeinmedizin muss aufgewertet werden, es passiert bisher nichts grundlegend Neues. Was von den Versicherungen bezahlt wird ist technische Medizin, Labor, Radiologie, alles Messbare. Ausführliche Anamnesen, das Kennen der Familie und deren Geschichte, die oft komplexen Krankheitsverläufe und deren mögliche Auslöser zu eruieren, das alles braucht Zeit, die im öffentlichen System nicht bezahlt wird – es ist aber grundlegend für die Ursachenfindung und Diagnose komplexer Beschwerden.
Wir brauchen die High Tech Medizin- keine Frage. Und ich bin froh und dankbar, dass es unglaubliche Erfolge in der Behandlung schwerer Krankheiten gibt. Mein Punkt ist, dass ein wichtiger Teil der Medizin zu Symptom lastig ausgerichtet ist.

Das heisst, man schaut zu wenig auf die Ursachen, behandelt Symptome ohne genau zu wissen, warum sie auftreten?

Richtig.
▶︎ Was mich interessiert ist zu schauen, warum hat denn jemand Schmerzen?

▶︎ Warum hat jemand eine Allergie, die er vorher nicht gehabt hat?

▶︎ Warum hat jemand eine Histaminunverträglichkeit, die er vorher Jahrzehnte nicht gehabt hat?

Solche Symptome hat man nicht einfach so, die Beschwerden entstehen mit der Zeit. Ich bin zur funktionellen Medizin gekommen, weil viele Patienten mit chronischen oder funktionellen Beschwerden in die Psychosomatik und Psychotherapie überwiesen werden. Es gibt aber Beschwerden, die mit Psychotherapie nicht zu behandeln sind, weil sie kein psychisches Leiden sind oder maximal, bei entsprechend langer Dauer, psychisch überlagert sind. Zum Beispiel können Depressionen Ihren Ursprung auch im Bauch haben. Wenn eine Überwucherung mit Fremdkeimen den Darm besiedelt, kann das Organ nicht mehr regulär arbeiten und es können Schlafstörungen, Erschöpfung und depressive Zustände entstehen. Wenn ich den Darm behandle, verschwinden die depressiven Symptome, im Idealfall, wie von selbst. Ganz besonders bei Kindern und jungen Menschen.

In der funktionellen Medizin finden wir häufig Ursachen für chronische Schmerzen, für Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien, Depressionen, Erschöpfung. Wie gesagt, es ist nicht alles psychisch verursacht, was auf den ersten Blick so aussieht.

Dieser funktionelle Ansatz ist eigentlich viel zu wenig bekannt.
Kannst du für uns bitte beschreiben, wie nun die funktionelle Myodiagnostik FMD abläuft.

In der funktionellen Myodiagnostik geht es darum, Funktionszusammenhänge im Körper über das Diagnosetool Muskeltest herauszufinden. Wir testen einen Umlauf mit verschiedenen, wichtigen Muskeln durch und können anhand der Reaktion der Muskulatur abschätzen:

▶︎ steckt ein strukturelles Problem dahinter? Reagiert der Muskel schwach, weil jemand zum Beispiel eine schwere Hüftarthrose hat oder ein Bandscheibenvorfall oder chronische Nackenverspannung.

▶︎ dann gibt es aus dem TCM Meridian System Zusammenhänge zwischen Muskulatur und Organsystemen. Der stärkste Muskel im Körper, der Musculus Rectus femoris, ist dem Dünndarm zugeordnet. Es gibt Muskeln, die der Schilddrüse zugeordnet sind, es gibt Muskeln, die dem Dickdarm, dem Herzen, der Niere etc. zugeordnet sind.

▶︎ weiters gibt es die Möglichkeit anhand der Muskelreaktion Hormonzentren, zB der Nebennierenrinde, der Hypophyse, der Geschlechtshormone, zu testen.

Und wie genau geht das vor sich? Welche Instrumente oder welche Technik brauchst du dazu?

Es ist eine klinische Untersuchung, die ich am Patienten durchführe. Das ist der Unterschied zu vielen Spezialisierungen in der technischen Medizin, wir berühren die Menschen und untersuchen den Körper mit unseren geschulten Händen. Der Muskeltest versteht sich als zusätzliche Information zu bereits vorhandenen oder geplanten Befunden, als direkte Kommunikation mit dem „System des Patienten“.

Wir sind aber auch bekennende Schulmediziner und Medizinerinnen. Wir greifen auf die schulmedizinischen Untersuchungen zurück und verwenden zusätzlich die komplementären Möglichkeiten, wie zum Beispiel die orthomolekulare Behandlung. Wenn wir im Labor Defizite im Bereich der Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente finden, werden die Substanzen ersetzt. Wenn jemand zum Beispiel Tachykardien hat ersetzen wir Kalium, Magnesium und/oder Coenzym Q10, bevor wir Beta-Blocker verschreiben und schauen erst einmal, ob es dadurch besser wird.

Ich kann mit dem Muskeltest nach dem anamnestischen Gespräch, die psychomentale Verfassung über Testung der Stressachse abklären und erhalte grob diagnostisch eine weitere Information. Davon ausgehend kann ich zusätzliche Laboruntersuchungen oder Bildgebung veranlassen.

Das ist grob skizziert, die Arbeit mit dem Muskeltest.

"Der Unterschied zu vielen Spezialisierungen in der Medizin ist,
wir berühren die Menschen wieder."

Kurz zusammengefasst: mit der FMD kannst du strukturelle, hormonelle und organbasierte Probleme durch Muskeltests aufspüren. Es kann aber auch eine Mischung von diesen drei Bereichen sein?

Natürlich, klar. Es ist sehr häufig der Fall, dass jemand mit chronischen Beschwerden aus allen drei Bereichen, Struktur, Chemie und Psyche, Probleme hat. Ein Beispiel: es kann jemand einen Bandscheibenproblem haben, eine Darmdysbiose mit einer Pilzbelastung, weil er häufig Antibiotika gebraucht hat und er kann Schlafstörungen oder ein Stresssyndrom haben.

Alle diese Symptome kann man mit der FMD grob diagnostisch im Zusammenhang abklären. Eine weitere Besonderheit in der Myodiagnostik ist, dass wir Substanzen oder Medikamente, fein zermörsert, in einer Mikrodosis auf die Zunge auftragen und testen, wie der Körper auf das Mittel reagiert. 

Und der Körper reagiert auf das Medikament dann mit einer Muskelantwort?

Genau – es gibt eine alte Arbeit aus dem Jahr 1969 in der Zeitschrift „Nature“, „The Direct Pathway to the Brain“, wo nachgewiesen wurde, dass Substanzen, direkt auf die Zunge gebracht, in Millisekunden im Gehirn eine Reaktion auslösen und nicht zuerst über den Magen-Darm-Trakt ins Gehirn gelangen müssen. Der Körper reagiert unmittelbar und kann sofort antworten.

Das heißt, wenn ich zu dir komme, kannst du schnell - wenn ich das richtig verstehe - grob diagnostisch abklären, was mir fehlt.
Das suchen doch bestimmt sehr viele Patienten, aber die Methode ist nicht sehr bekannt...

Ich schicke vor dem Erstgespräch Anamneseblätter mit einer Timeline aus, die, wenn sie ausgefüllt ist, mir auf einen Blick zeigt, was in der Patientengeschichte wichtig ist. Es folgt ein ausführliches Anamnese-Gespräch und dann die klinische Untersuchung mit dem Muskeltest. Anschließend entscheiden wir welche Untersuchungen eventuell noch benötigt werden. Häufig kommen Patienten schon mit reichlich Unterlagen und Befunden.

Die funktionelle Medizin und Myodiagnostik ist leider viel zu wenig bekannt. Es ist unglaublich, wie der Körper funktioniert und antwortet. Der Muskeltest ist ein Dialog mit dem Körper und der Psyche. Das finde ich schön an meiner Arbeit.

"Älter werden heißt einfach selber was tun.
Raus aus der Komfortzone und schauen, was ich brauche, damit es mir gut geht."

Apropos Psyche: es ist also nicht so, dass du - als Psychiaterin, Psychotherapeutin, Allgemeinmedizinerin - in erster Linie psychische Probleme behandelst?

Ich habe die psychiatrische Fachausbildung aus vorhin genannten Gründen nicht abgeschlossen, ich bin Allgemein- und psychotherapeutische Medizinerin. Mit meiner Qualifikation kommen viele Menschen mit psychischen Symptomen zur Abklärung und Behandlung. Ich denke, darin liegt meine Stärke nach vielen Jahrzehnten Erfahrung. Nämlich genau hinzuhören, hinzuschauen und zu testen, woher die Symptome kommen, wie sie zusammenhängen und wo man am besten ansetzen kann, um den Weg der Heilung einzuschlagen.

Mein Interesse gilt den funktionellen Beschwerden, also allen Leiden, die keinen wesentlichen Befund haben, die primär symptomatisch behandelt werden und durch den ganzheitlichen Zugang eine gute Chance auf Besserung oder Heilung haben.

Vielfach wünschen sich Patienten von Schmerzmitteln, Kortison oder Schlafmitteln weg zu kommen, hin zu einer Therapie mit natürlichen Substanzen.

Mein Slogan lautet „gesund werden, gesund sein und gesund bleiben“ – vor allem auch gesund älter zu werden.
Das muss man auch wirklich wollen und Einiges dafür tun. Es geht darum aufhören zu wollen zu viel Zucker und Fett zu essen, kontrollierter und weniger Alkohol zu trinken. Es geht um die Bereitschaft sich ein bisschen mehr zu bewegen, achtsamer mit sich selbst und seiner körperlichen und seelischen Gesundheit umgehen zu lernen.

Danke für dieses Privatissimum in Sachen funktioneller/integrativer Medizin, finde ich extrem spannend.
Noch eine Frage zu dir als BestAgerin: Deine Praxis ist 30 Stunde wöchentlich geöffnet. Wie lange möchtest du noch aktiv sein bzw. in diesem Ausmaß weitermachen?

Ich arbeite solange es mir Spaß macht – ich will fit und gesund bleiben.
Meine Vorbilder sind Ärztinnen wie Frau Dr. Ursula Bubendorfer, die mit 81 Jahren als Kinderärztin und Allgemeinmedizinerin in Innsbruck arbeitet, weil Eltern und Kinder ihr Wissen und ihre Erfahrung brauchen.

Mein Wissen ist heute breiter und differenzierter als je vorher in meinem Leben und ich möchte einfach weitermachen, weil mich die Anforderungen in meiner Arbeit interessieren. Ich habe eine schöne, erfüllende Arbeit mit Menschen, die zu mir kommen, die etwas erreichen wollen und im Sinne ihrer Gesundheit mitmachen. Alles, was ich außerhalb meiner Arbeit machen will, kann ich tun. Ich kann ins Theater, Konzert oder in die Oper gehen, ich kann eine Reise oder Urlaub machen, ich kann meine Familie und Freunde treffen, meinen Sport machen, ich fühle mich gesund und bin sehr dankbar dafür.

Dr. Kunz Ärztin
Jetzt weiß ich von Social Media, dass du viel am Rad bist und am Berg unterwegs. Was machst du sonst noch so, um dich fit zu halten?

Ich mache viel und regelmäßig Bewegung, da gehört Yoga dazu.
Eine Zeit lang habe ich regelmäßig meditiert, jetzt ist es ein bisschen unregelmäßiger geworden, aber doch so zwei, dreimal in der Woche für 20 Minuten.
Neben Radfahren habe ich angefangen Golf zu spielen, das ist eine neue Herausforderung. Ich mache das ohne Ehrgeiz. Wenn ich die nächsten 20 Jahre auf Handicap 54 bleibe, ist mir das egal. Ich mache das ausschließlich zum Vergnügen und weil mich die Konzentration und Präzision dieses Sports reizen.  

"Mein Wissen ist heute breiter und differenzierter als je vorher in meinem Leben und ich möchte einfach weitermachen."

Wir BestAger wollen ja auch Menschen motivieren, dass die die dritte Lebensphase als ganz wertvolle Zeit betrachten, aktiv bleiben...

Absolut wichtig. Man kann jeden Tag Neues lernen. Neugierig und achtsam bleiben, um aktiv im Leben zu sein und weiter zu gehen.

Liebe Caroline, das ist ein schönes Schlusswort. Vielen herzlichen Dank für dieses sehr informative Interview und den Einblick in dein Leben. Man spürt, dein Beruf ist dir ein Herzensanliegen und ich wünsche dir weiterhin viel Freude damit.
Mag. Ulrike Ischler
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Länger leben – aber bitte gesund

Kurier, 9. März 2024, Brigitte Biedermann: Wie lange man lebt, hängt zu etwa einem Viertel von den Erbanlagen ab, der Rest vom eigenen Lebensstil und von Umwelteinflüssen – man kann also viel selbst dazu beitragen, gesund zu altern. Mit diesem Thema beschäftigt sich die „Longevity Medizin“: dabei geht es um Entgiftung, Blutreinigung und – Bewegung. https://bit.ly/4a5lR0I

Mag. Ulrike Ischler
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