Haustiere im Alter -Warum Hund & Katze Körper und Seele guttun

Haustiere im Alter – Warum Hund & Katze Körper und Seele guttun

Ein wedelnder Schwanz, ein treuherziger Blick, ein zufriedenes Schnurren – wer ein Haustier hat, weiß, wie viel Wärme, Nähe und Lebensfreude diese Begleiter schenken.

Für viele Menschen, besonders auch in der dritten Lebensphase, sind Hund, Katze & Co viel mehr als Gefährten – sie geben Halt, Sinn und tägliche Struktur.

Wissenschaftlich ist längst belegt: Haustiere können Stress senken, Einsamkeit lindern und die Gesundheit fördern.
Doch worin liegt ihre besondere Wirkung – und welches Tier passt am besten zu Dir?

INHALTSVERZEICHNIS

Haustierliebe in Zahlen

Im DACH-Raum leben 2025 über 31 Millionen Hunde und Katzen – ein Rekordwert. In Deutschland sind es rund 15,8 Millionen Katzen und 10,5 Millionen Hunde, in Österreich knapp 2 Millionen Katzen und 837.000 Hunde, in der Schweiz etwa 1,85 Millionen Katzen und 530.000 Hunde.

Fast jeder zweite Haushalt hält heute ein Haustier – und besonders Menschen ab 50 entscheiden sich bewusst für tierische Gesellschaft. Der Grund ist klar: Tiere schenken Struktur, Nähe und Sinn.

Langzeitstudien zeigen, dass Haustierbesitz Einsamkeit um bis zu 36 Prozent verringern kann – ein entscheidender Faktor für Lebensfreude und mentale Gesundheit.

Haustiere im Alter

Wie Hunde und Katzen Körper und Psyche stärken

Schon wenige Minuten Streicheln senken das Stresshormon Cortisol und erhöhen die Ausschüttung von Oxytocin, dem Hormon für Vertrauen und Zugehörigkeit.

Hunde motivieren zu Bewegung, fördern Herz und Kreislauf und schaffen Begegnungen – beim Spazierengehen entstehen oft neue Kontakte.

Katzen wirken entspannend, fördern Achtsamkeit und Geborgenheit. Sie sind ideale Begleiter für Menschen, die Nähe suchen, aber auch Ruhe schätzen.

Beide Tierarten geben Verantwortung, Bestätigung und emotionale Wärme – die perfekte Kombination für ein ausgeglichenes Leben im besten Alter.

Wissenschaftlich belegt: Studien zeigen deutliche Effekte

Forschungen der University of Michigan und der State University of New York Buffalo belegen, dass schon zehn Minuten Tierkontakt messbar den Cortisolspiegel senken.

Menschen mit Hund oder Katze an ihrer Seite reagieren in Stresssituationen gelassener und zeigen mehr emotionale Stabilität.
Eine aktuelle Studie der London School of Economics und der University of Kent aus dem Jahr 2025 ergab sogar: Der Glückseffekt eines Haustiers entspricht einem Einkommensplus von rund 84.000 Euro pro Jahr – ein erstaunlicher Befund.

Tiergestützte Therapien nutzen diese Erkenntnisse längst gezielt in Pflegeeinrichtungen, um Einsamkeit, depressive Verstimmungen und kognitive Einbußen zu mindern.

University of Michigan: Healthy Pets, Healthy People
State University of New York Buffalo: Research on Stress and Pets
Apotheken Umschau: Haustiere machen glücklich – wie 84.000 Euro im Jahr

Die beliebtesten Hunderassen im DACH-Raum

Unter den Hunden gibt es klare Favoriten – und jede Rasse bringt ihre eigene Energie mit:

Labrador Retriever: Freundlich, loyal und aktiv – ideal für Naturfreunde.

Deutscher Schäferhund: Intelligent, lernfreudig, zuverlässig – für Menschen mit Zeit und Engagement.

Golden Retriever: Sanft, verspielt und ausgeglichen – perfekt für Familien und empathische Halter.

Französische Bulldogge: Kompakt, anhänglich, ruhig – ein Herz auf vier Beinen, ideal für Stadtbewohner.

Dackel: Mutig, eigenwillig, charmant – für selbstbewusste Menschen mit Humor.

Senioren und Tiere

Die beliebtesten Katzenrassen im DACH-Raum

Auch Katzenliebhaberinnen und -liebhaber haben ihre Favoriten:

Europäisch Kurzhaar: Robust, freundlich, unkompliziert – der Klassiker mit Charakter.

Maine Coon: Groß, sozial und sanft – ein sanfter Riese mit Familienanschluss.

Britisch Kurzhaar: Gelassen, verschmust, pflegeleicht – perfekt für ruhige Haushalte.

Bengal: Aktiv, neugierig, lebhaft – ideal für alle, die Bewegung und Abwechslung lieben.

Ragdoll: Menschenbezogen, ruhig, treu – folgt ihrem Menschen wie ein Hund.

Katzen Senioren

Welches Tier passt zu wem? – Die richtige Wahl treffen

Nicht jedes Tier passt zu jedem Lebensstil.
Katzen sind unabhängig und ideal für ruhigere Menschen, Hunde dagegen brauchen Bewegung und Gesellschaft.
Wer häufig reist, sollte frühzeitig eine Betreuung organisieren oder auf pflegeleichtere Tiere wie Vögel oder Fische setzen.
Vögel bringen Klang und Farbe in den Alltag, Fische wirken meditativ und fördern Achtsamkeit.

Wichtig ist, dass die Energie von Mensch und Tier zusammenpasst – dann entsteht eine Beziehung, die beide Seiten stärkt.

Haustiere im Alter - Mehr Lebensfreude durch tierische Nähe

Haustiere sind kleine Therapeuten auf vier Pfoten – sie schenken Nähe, bringen in Bewegung und zaubern jeden Tag ein Lächeln.
Für Menschen ab 50Plus bedeuten sie Lebensfreude, Struktur und Sinn.

Studien zeigen: Tierliebe wirkt wie natürliche Medizin für Körper und Geist.
Wer mit dem Gedanken spielt, ein Tier aufzunehmen oder einfach öfter Zeit mit Tieren zu verbringen, kann sich sicher sein: Es lohnt sich – für Herz, Seele und Lebensqualität.

Haustiere 50Plus

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Jörg Schaden

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